Wärmepumpen mit Erdwärmenutzung

Bei Wärmepumpen mit Erdwärmenutzung unterscheidet man Anlagen, bei denen die Wärmeenergie direkt dem Grundwasser entzogen wird (Wasser/Wasser-Wärmepumpen) und solche, die die natürliche Wärme des Erdreiches nutzen (Wärmepumpen mit Erdwärmesonden oder Erdreichkollektor).

Bei den Wasser/Wasser-Anlagen wird Grundwasser aus einem Entnahmebrunnen gefördert, über einen Wärmetauscher geführt und über einen Schluckbrunnen wieder in den Untergrund eingeleitet. Erdwärmesonden und Erdreichkollektoren hingegen sind geschlossene Systeme, in denen ein Wärmeträgermedium (Wasser-Glykol-Gemisch) zirkuliert, welches die Wärmeenergie des Erdreiches über die Rohrwandung aufnimmt.

Beide Verfahren stellen eine Gewässerbenutzung gem. § 9 Wasserhaushaltsgesetz dar und sind somit wasserrechtlich erlaubnispflichtig. Die Erlaubnisse werden in der Regel für einen Zeitraum von 25 Jahren erteilt.

Rechtsgrundlagen allgemein

Die Anträge können formlos unter Berücksichtigung der nachfolgend aufgeführten Merkblätter eingereicht werden.

Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

Die zu entrichtende Gebühr liegt für Anlagen bis 50 KW in der Regel bei 100 €. Bei größeren Anlagen ist sie nach der Leistung gestaffelt.


Unterlagen



 


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