Meningokokken-Meningitis

Fragen und Antworten zum Thema Meningokokken-Meningitis

Nachdem immer wieder Meningokokken-Erkrankungen bekannt werden, stellen besorgte Bürgerinnen und Bürger zahlreiche Fragen an die Kreisgesundheitsbehörde. Hier finden Sie die Antworten zu den am häufigsten gestellten Fragen.

Gibt es einen Impfstoff gegen Meningitis?

Die STIKO (Ständige Impfkommission) empfiehlt die Impfung gegen Meningokokken der Sero-Gruppe C für alle Kinder im 2. Lebensjahr.

Wann tritt die Krankheit meistens auf?

Es ist eine schon länger bekannte Erfahrung, dass die Mehrzahl der Meningokokken-Meningitisfälle ihren Häufigkeitsgipfel im Frühjahr und in den Herbstmonaten hat. Über den Grund dafür kann man noch keine ausführlich wissenschaftlich fundierte Aussage geben.

Wie hoch ist die Sterberate?

Bezogen auf die gemeldeten Erkrankungsfälle beträgt die Letalität, also die Sterblichkeit bei einer Meningokokken-Meningitis, etwa zehn Prozent. Dieser Wert hat sich in den letzten 20 Jahren nicht wesentlich verändert.

Gibt es eine Antibiotika-Vorbeugung?

Eine Antibiotika-Prophylaxe ist generell nur bei engem Kontakt mit einem Meningitis-Kranken notwendig. Das vom Robert-Koch-Institut zu diesem Zweck empfohlene Antibiotikum ist das Rifampicin. Bei Personen aus dem weiteren Umkreis des Betroffenen ist keine Antibiotika-Prophylaxe notwendig.

Woran erkennt man eine mögliche Erkrankung?

Symptome einer Meningokokken-Erkrankung sind Fieber, Schüttelfrost, Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen oder Erbrechen. Beim Auftreten dieser Anzeichen sollte man einen Arzt aufsuchen.

Bei Verdachtsmomenten wenden Sie sich bitte an Ihren Hausarzt!

Weitere Informationen finden Sie auf folgenden Internet-Seiten:

 Meningitis-Kurs Neurologie

 Reisemedizin Meningokokken

 Netdoktor

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53 - Gesundheitsamt

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