Fahrdienst für Behinderte

Um behinderten Menschen die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen bzw. zu erleichtern, gewährt der Kreis Coesfeld Hilfe durch Übernahme von Kosten für die Benutzung des Behindertenfahrdienstes  (§ 54 Abs. 1 SGB XII i. V. m. § 55 Abs. 1 SGB IX).

Behinderte mit dem Merkmal „aG“ im Schwerbehindertenausweis oder Gleichgestellte, denen aufgrund der Schwere der Behinderung die Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln oder Taxen unmöglich ist und denen auch kein anderes Fahrzeug (eigenes oder von Angehörigen) zur Verfügung steht, erfüllen die Voraussetzungen für den Behindertenfahrdienst.

Im Rahmen der Eingliederungshilfe ist die Übernahme der Kosten nicht möglich für:

  • Fahrten zu Ärzten oder zu sonstigen medizinischen Behandlungen
  • Fahrten zur Arbeit, zur beruflichen Bildung, Ausbildung und Studium

Die Übernahme der vollständigen Kosten des Behindertenfahrdienstes ist einkommens- und vermögensabhängig.


Rechtsgrundlagen allgemein

  • Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch – Sozialhilfe – SGB XII
  • Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen  – SGB IX

Ihr Weg zur Antragstellung


Unterlagen

  • Kopie des Schwerbehindertenausweises
  • Einkommens- und Vermögensnachweise

Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheit

50 - Soziales und Jobcenter

Schützenwall 16
48653 Coesfeld

E-Mail: sozialhilfe@kreis-coesfeld.de