Aktueller Hinweis

Um die dynamische Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen hat der Kreis Coesfeld den Publikumsverkehr in publikumsintensiven Bereichen eingeschränkt. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringlich gebeten, die persönlichen Besuche in die Kreisverwaltung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das heißt, dass sie Anliegen möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigen.
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite "Öffnungszeiten".

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Tierarzneimittel


Eine wichtige Aufgabe für den Verbraucherschutz ist die Überwachung der Anwendung von Arzneimitteln bei Tieren und die Untersuchung von geschlachteten Tieren auf Rückstände. Besonders bei Tieren, die der Gewinnung als Lebensmittel dienen. Damit wird sichergestellt, dass keine Lebensmittel tierischer Herkunft mit bedenklichen Resten von Arzneimitteln und Futtermittelzusatzstoffen in Verkehr gebracht werden.

Tierärzten steht ein Dispensierrecht zu. Das heißt, das Recht, Arzneimittel selber herzustellen, anzuwenden und abzugeben. Dabei tragen die Tierärzte eine große Verantwortung:
Die Arzneimittel müssen so eingesetzt werden, dass auf der einen Seite die betroffenen Tiere erfolgreich therapiert werden können und auf der anderen Seite die Interessen der Verbraucher zur Lebensmittelsicherheit gewahrt werden.

Aber auch die Tierhalter, egal ob haupt- oder nebenberuflich, dürfen Arzneimittel in gewissen Fällen nach Diagnose und Abgabe durch den behandelnden Tierarzt selber verabreichen. Im Falle der Haltung von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, müssen sie ihren Umgang mit den Tierarzneimitteln sehr genau dokumentieren.
So sind die Halter von Masttieren (Rinder, Schweine, Hähnchen und Puten) sind seit dem 01.07.2014 verpflichtet, Tierzahlen und eingesetzte Antibiotikaanwendungen halbjährlich in der Antibiotika-Datenbank zu melden. Ziel der Auswertung und der Umsetzung von Maßnahmen ist die Minimierung des Antibiotikaeinsatzes. Alle weiteren relevanten Informationen für die Meldungen und Angaben in der Tierarzneimitteldatenbank finden sie im entsprechenden Merkblatt und den entsprechenden Formularen.

Aktueller Hinweis (v. 05.06.2020):

Das LANUV NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW) bittet aus gegebenen Anlass darum, dass die Tierhaltermitteilungen nach § 58a und 58b AMG, die auf dem schriftlichen Weg an die Regionalstelle AMG geschickt werden, vollständig und leserlich ausgefüllt werden. Es ist zwingend darauf zu achten, dass nur die aktuell gültigen Formulare hierfür verwendet werden.

Die aktuellen Formulare finden Sie unter folgendem Link auf der Internetseite des LANUV NRW(https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg/tierhaltermitteilungen) oder weiter unten auf dieser Seite.


Formulare

Rechtsgrundlagen

Tierarzneimittel

Eine wichtige Aufgabe für den Verbraucherschutz ist die Überwachung der Anwendung von Arzneimitteln bei Tieren und die Untersuchung von geschlachteten Tieren auf Rückstände. Besonders bei Tieren, die der Gewinnung als Lebensmittel dienen. Damit wird sichergestellt, dass keine Lebensmittel tierischer Herkunft mit bedenklichen Resten von Arzneimitteln und Futtermittelzusatzstoffen in Verkehr gebracht werden.

Tierärzten steht ein Dispensierrecht zu. Das heißt, das Recht, Arzneimittel selber herzustellen, anzuwenden und abzugeben. Dabei tragen die Tierärzte eine große Verantwortung:
Die Arzneimittel müssen so eingesetzt werden, dass auf der einen Seite die betroffenen Tiere erfolgreich therapiert werden können und auf der anderen Seite die Interessen der Verbraucher zur Lebensmittelsicherheit gewahrt werden.

Aber auch die Tierhalter, egal ob haupt- oder nebenberuflich, dürfen Arzneimittel in gewissen Fällen nach Diagnose und Abgabe durch den behandelnden Tierarzt selber verabreichen. Im Falle der Haltung von Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, müssen sie ihren Umgang mit den Tierarzneimitteln sehr genau dokumentieren.
So sind die Halter von Masttieren (Rinder, Schweine, Hähnchen und Puten) sind seit dem 01.07.2014 verpflichtet, Tierzahlen und eingesetzte Antibiotikaanwendungen halbjährlich in der Antibiotika-Datenbank zu melden. Ziel der Auswertung und der Umsetzung von Maßnahmen ist die Minimierung des Antibiotikaeinsatzes. Alle weiteren relevanten Informationen für die Meldungen und Angaben in der Tierarzneimitteldatenbank finden sie im entsprechenden Merkblatt und den entsprechenden Formularen.

Aktueller Hinweis (v. 05.06.2020):

Das LANUV NRW (Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW) bittet aus gegebenen Anlass darum, dass die Tierhaltermitteilungen nach § 58a und 58b AMG, die auf dem schriftlichen Weg an die Regionalstelle AMG geschickt werden, vollständig und leserlich ausgefüllt werden. Es ist zwingend darauf zu achten, dass nur die aktuell gültigen Formulare hierfür verwendet werden.

Die aktuellen Formulare finden Sie unter folgendem Link auf der Internetseite des LANUV NRW(https://www.lanuv.nrw.de/verbraucherschutz/tierarzneimittel/regionalstelle-amg/tierhaltermitteilungen) oder weiter unten auf dieser Seite.


Formulare

Arzneimittel, Antibiotika, TAM, Tierarzneimitteldatenbank, Mitteilungspflicht, Maßnahmenplan, Kennzahl https://serviceportal.kreis-coesfeld.de:443/dienstleistungen-alle/-/egov-bis-detail/dienstleistung/639/show
39 - Veterinärdienst und Lebensmittelüberwachung
Daruper Straße 5 48653 Coesfeld
Telefon 02541 18-3912
Fax 02541 18-3999

Frau

Dr. med. vet.

Kati

Dieks

107 (Coesfeld, Daruper Str. 5)

02541 18-3926
kati.dieks@kreis-coesfeld.de

Frau

Carina

Schlüter

107 (Coesfeld, Daruper Str. 5)

02541 18-3813
carina.schlueter@kreis-coesfeld.de