Wärmepumpen mit Erdwärmenutzung

Wärmepumpen mit Erdwärmenutzung sind heute in der Regel Anlagen mit Erdwärmesonden. Dabei werden je nach Wärmebedarf eine oder mehrere Bohrungen niedergebracht, in die die einzelnen Sonden eingeführt werden. Es handelt sich um ein geschlossenes System, in dem ein Wärmeträgermedium zirkuliert, welches die Wärmeenergie des Erdreiches über die Rohrwandung aufnimmt und in der Wärmepumpe über einen Wärmetauscher für die Beheizung des Gebäudes nutzbar macht.

Andere Anlagentypen, wie Erdkollektoren oder Wasser / Wasserwärmepumpen spielen heute nur noch eine untergeordnete Rolle.

Wärmepumpen mit Erdwärmenutzung stellen meist eine Benutzung des Grundwassers im Sinne der §§ 8, 9 und 10 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und sind somit erlaubnispflichtig. Die Erlaubnisse werden in der Regel für einen Zeitraum von 25 Jahren erteilt.

Rechtsgrundlagen allgemein

Ihr Weg zur Antragstellung


Gebühren

Für Anlagen mit einer Wärmeleistung bis 30 kW beträgt die zu entrichtende Gebühr 200 €.


Unterlagen

Der Antrag auf Erteilung einer wasserrechtlichen Erlaubnis zur Benutzung des Grundwassers mittels Erdwärmesonden mit einer Wärmeleistung von bis zu 30 kW kann formlos unter Berücksichtigung des nachfolgend aufgeführten Merkblatts eingereicht werden.

Bei der Beantragung größerer Anlagen oder anderer Anlagentypen wird um vorherige Abstimmung gebeten.


Downloads (Formulare / Informationen)

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Zuständige Organisationseinheit

70 - Umwelt

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