Heilpädagogische Frühförderung

Frühförderung ist die frühestmögliche ambulante Förderung entwicklungsauffälliger, von Behinderung bedrohter oder behinderter Kinder, die noch nicht im schulpflichtigen Alter sind (bis zum Schuleintritt). Eltern, die besorgt über die Entwicklung ihres Kindes sind, können sich an die Frühförderstellen oder freien heilpädagogischen Praxen wenden und sich beraten lassen. Sollte ein Förderbedarf festgestellt werden, kann von den Eltern mit Unterstützung der beratenden Stelle ein Antrag auf Frühförderung gestellt werden.

Mit Inkrafttreten der dritten Stufe des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) ist die sachliche Zuständigkeit für die Leistungsgewährung der Heilpädagogischen Frühförderung ab dem 01.01.2020 zum überörtlichen Träger der Sozialhilfe, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL), gewechselt.

Bis zum 31.07.2022 werden Bestandsfälle weiterhin beim Kreis Coesfeld bearbeitet. Neuanträge fallen ausnahmslos in die Bearbeitungszuständigkeit des LWL-Landesjugendamtes.

Sollten Sie also bis zum 31.12.2019 bereits einen Antrag beim Kreis Coesfeld gestellt haben, bleibt die Bearbeitungszuständigkeit des Kreis Coesfeld bis zum Schuleintritt bestehen. Anderenfalls handelt es sich um einen Neuantrag, der beim LWL-Landesjugendamt zu stellen ist.

Rechtsgrundlagen allgemein

  • Sozialgesetzbuch Neuntes Buch – Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen  – SGB IX

Ihr Weg zur Antragstellung


Unterlagen

  • Schriftlicher Antrag über die Frühförderstelle/heilpädagogische Praxis
  • Bericht der Frühförderstelle/heilpädagogischen Praxis
  • Ärztliche Bescheinigung

Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheit

50 - Soziales und Jobcenter

Schützenwall 16
48653 Coesfeld

E-Mail: sozialhilfe@kreis-coesfeld.de