Aktueller Hinweis

Um die dynamische Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen hat der Kreis Coesfeld den Publikumsverkehr in publikumsintensiven Bereichen eingeschränkt. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringlich gebeten, die persönlichen Besuche in die Kreisverwaltung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das heißt, dass sie Anliegen möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigen.
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite "Öffnungszeiten".

BIS: Templatebasierte Anzeige (alt)

 

Bodenauffüllung

Auf- und Einbringen von Materialien auf und in Böden /Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht (§12 BBodSchV)

Bodenauffüllungen im Außenbereich stellen in der Regel einen genehmigungspflichtigen Eingriff in Natur und Landschaft dar (siehe hierzu auch Seiten mit ähnlichen Themen: Eingriffsbewertung und Ausgleichsmaßnahmen).  Innerhalb von Landschaftsschutzgebieten  sind sie deshalb grundsätzlich verboten und bedürfen einer Befreiung oder einer Ausnahme von den Verbotstatbeständen der Schutzgebietsverordnung.

In Abhängigkeit von der Flächengröße und der Auffüllhöhe sind Auffüllungen bis auf wenige Ausnahmen genehmigungspflichtig.
Gemäß § 62 Abs. 1 Ziffer 9 BauO NRW 2018 sind Aufschüttungen bis zu einer Höhe von 2 m und einer Grundfläche von 30 m², im Außenbereich bis zu 400 m², genehmigungsfrei. Bei den meisten Auffüllungen wird diese Flächengröße jedoch überschritten, so dass hierfür mit einem Bauantrag eine Genehmigung zu beantragen ist.

In jedem Fall gilt: Wer nach § 12 BBodSchV zusätzliches Material auf oder in Böden auf- oder einbringt ist gemäß § 2 Abs. 2 LBodSchG verpflichtet, dies anzuzeigen. Bitte verwenden Sie dazu das entsprechende Anzeigeformular.

Das Auf- und Einbringen von Materialien auf oder in eine durchwurzelbare Bodenschicht ist nach § 12 Abs. 2 BBodSchV nur zulässig, wenn

  • Das Entstehen einer schädlichen Bodenveränderung gemäß § 7 Satz 2 BBodSchG und § 9 BBodSchV nicht zu besorgen ist.
  • Mindestens eine der in § 2 Abs. 2 Nr. 1 und 3 Buchstabe b und c BBodSchG genannten Funktionen nachhaltig gesichert oder wiederhergestellt wird.

Die Verwertung von Erdaushub (Bodenmaterial) aus Baumaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen ist nach § 12 Abs. 2 BBodSchV ohne weitere Genehmigung zulässig, wenn das Bodenmaterial am Herkunftsort wiederverwertet wird.
Soll das Bodenmaterial andernorts auf landwirtschaftlichen Flächen verwertet werden, so stellt dieses eine Bodenauffüllung dar und es sind die o. g. Rechtsgrundlagen zu beachten.

Bei der Planung einer Bodenauffüllung sollte vorab Kontakt mit der Unteren Bodenschutzbehörde aufgenommen werden. Hier erhalten Sie Hilfe bezüglich der Antragsform, sowie, in der Regel nach einer gemeinsamen Ortsbesichtigung, erste Aussagen zur Genehmigungsfähigkeit eines Antrages.

Formulare

Rechtsgrundlagen

Unterlagen

  • Antragsformular(e)
  • Lagepläne
  • Ggf. Längs- u. Querschnitte der Auffüllungsfläche

Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheit

Amt/Fachbereich

70.2 - Natur und Bodenschutz

Bodenauffüllung

Auf- und Einbringen von Materialien auf und in Böden /Herstellung einer durchwurzelbaren Bodenschicht (§12 BBodSchV)

Bodenauffüllungen im Außenbereich stellen in der Regel einen genehmigungspflichtigen Eingriff in Natur und Landschaft dar (siehe hierzu auch Seiten mit ähnlichen Themen: Eingriffsbewertung und Ausgleichsmaßnahmen).  Innerhalb von Landschaftsschutzgebieten  sind sie deshalb grundsätzlich verboten und bedürfen einer Befreiung oder einer Ausnahme von den Verbotstatbeständen der Schutzgebietsverordnung.

In Abhängigkeit von der Flächengröße und der Auffüllhöhe sind Auffüllungen bis auf wenige Ausnahmen genehmigungspflichtig.
Gemäß § 62 Abs. 1 Ziffer 9 BauO NRW 2018 sind Aufschüttungen bis zu einer Höhe von 2 m und einer Grundfläche von 30 m², im Außenbereich bis zu 400 m², genehmigungsfrei. Bei den meisten Auffüllungen wird diese Flächengröße jedoch überschritten, so dass hierfür mit einem Bauantrag eine Genehmigung zu beantragen ist.

In jedem Fall gilt: Wer nach § 12 BBodSchV zusätzliches Material auf oder in Böden auf- oder einbringt ist gemäß § 2 Abs. 2 LBodSchG verpflichtet, dies anzuzeigen. Bitte verwenden Sie dazu das entsprechende Anzeigeformular.

Das Auf- und Einbringen von Materialien auf oder in eine durchwurzelbare Bodenschicht ist nach § 12 Abs. 2 BBodSchV nur zulässig, wenn

  • Das Entstehen einer schädlichen Bodenveränderung gemäß § 7 Satz 2 BBodSchG und § 9 BBodSchV nicht zu besorgen ist.
  • Mindestens eine der in § 2 Abs. 2 Nr. 1 und 3 Buchstabe b und c BBodSchG genannten Funktionen nachhaltig gesichert oder wiederhergestellt wird.

Die Verwertung von Erdaushub (Bodenmaterial) aus Baumaßnahmen auf landwirtschaftlichen Flächen ist nach § 12 Abs. 2 BBodSchV ohne weitere Genehmigung zulässig, wenn das Bodenmaterial am Herkunftsort wiederverwertet wird.
Soll das Bodenmaterial andernorts auf landwirtschaftlichen Flächen verwertet werden, so stellt dieses eine Bodenauffüllung dar und es sind die o. g. Rechtsgrundlagen zu beachten.

Bei der Planung einer Bodenauffüllung sollte vorab Kontakt mit der Unteren Bodenschutzbehörde aufgenommen werden. Hier erhalten Sie Hilfe bezüglich der Antragsform, sowie, in der Regel nach einer gemeinsamen Ortsbesichtigung, erste Aussagen zur Genehmigungsfähigkeit eines Antrages.

Formulare

  • Antragsformular(e)
  • Lagepläne
  • Ggf. Längs- u. Querschnitte der Auffüllungsfläche
Auffüllung, Aufschüttung, durchwurzelbare, Bodenschicht, Einbringen, Ausbringen, Bodenschutz, BBodSchV https://serviceportal.kreis-coesfeld.de:443/suche/-/egov-bis-detail/dienstleistung/1099/show
70 - Umwelt
Friedrich-Ebert-Straße 7 48653 Coesfeld
Telefon 02541 18-7100
Fax 02541 18-9019

Frau

Karola

Schedding

236 (Coesfeld, Friedrich-Ebert-Str. 7)

02541 18-7211
karola.schedding@kreis-coesfeld.de

Herr

Thorsten

Reehuis

026 (Coesfeld, Friedrich-Ebert-Str. 7)

02541 18-7143
thorsten.reehuis@kreis-coesfeld.de