Aktueller Hinweis

Um die dynamische Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen hat der Kreis Coesfeld den Publikumsverkehr in publikumsintensiven Bereichen eingeschränkt. Alle Bürgerinnen und Bürger werden dringlich gebeten, die persönlichen Besuche in die Kreisverwaltung auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das heißt, dass sie Anliegen möglichst per Telefon, E-Mail, Brief oder Einwurf von Unterlagen erledigen.
Nähere Informationen finden Sie auf unserer Seite "Öffnungszeiten".

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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Soll ein Gebäude in Wohnungs- oder Teileigentum aufgeteilt werden, benötigen Sie eine Bescheinigung, dass die Wohnungen oder sonstigen Räume in sich abgeschlossen sind. Die Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Grundbuchamt beim Amtsgericht als Anlage zur Eintragung von bestimmten Rechten – meistens die Einrichtung von Sondereigentum gemäß Wohnungseigentumsgesetz (WEG) – benötigt.

Zuständig:

Zuständig ist die Abteilung 63 - Bauen und Wohnen des Kreises Coesfeld für Objekte in den kreisangehörigen Städten und Gemeinden mit Ausnahme der Städte Coesfeld und Dülmen. Bei Objekten, die in einer dieser Städte liegen, wenden Sie sich bitte an das zuständige städtische Bauamt.

Beachten Sie:

Bei der Bearbeitung des Antrages auf Erteilung einer Abgeschlossenheitsbescheinigung wird vom Kreisbauamt nicht geprüft, ob die von ihnen mitgeteilten Katasterangaben für das Objekt im Einzelfall korrekt sind. Besonders zu beachten ist auch die korrekte Angabe der Katasterangaben in den Plänen. Das Grundbuchamt erkennt die Abgeschlossenheitsbescheinigung nur an, wenn die katastermäßige Bezeichnung des Objektgrundstückes (Gemarkung, Flur, Flurstück/e) vollständig mit den Angaben im Grundbuch übereinstimmt. Wird die Abgeschlossenheitsbescheinigung vom Grundbuchamt wegen falscher oder unvollständiger Angaben nicht anerkannt und muss deswegen durch das Kreisbauamt nachträglich korrigiert werden, so ist die Verwaltungsgebühr erneut zu erheben.

Rechtsgrundlagen

Unterlagen

Die Unterlagen sind in zweifacher Ausfertigung erforderlich.

  • Formloser Antrag
    Grundsätzlich genügt ein formloser Antrag. Hierin ist das Objektgrundstück mit vollständiger und aktueller Angabe von Gemarkung, Flur und Flurstück/en zu bezeichnen. Es ist schriftlich zu erklären, dass die aufgeführten Katasterangaben zu Gemarkung, Flur und Flurstück/en die aktuelle Bezeichnung darstellen und vollständig angegeben worden sind.
  • Lageplan für das Gebäude mit vollständiger Angabe Gemarkung, Flur, Flurstück(e) für das Objektgrundstück
  • Bauzeichnungen
    Für die Bauzeichnungen (Grundrisse, Schnitte und Ansichten) ist der Maßstab 1:100 zu verwenden. In den Schnitten und Grundrissen sind die Räume mit Ordnungsnummern (arabische Ziffern im Kreis) zu kennzeichnen, wobei zusammengehörende Räume (z. B. die Räume einer Wohnung sowie die der Wohnung zugeordneten Nebenräume wie Keller, Dachboden etc.) die gleiche Ordnungsnummer erhalten. Gemeinschaftseigentum wird nicht beziffert

Kosten

Die Gebühren werden nach der Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung des Landes Nordrhein-Westfalen errechnet.

Die Höhe der Gebühr richtet sich nach der Anzahl der gewünschten bzw. benötigten Ausfertigungen und nach der Anzahl der Sondereigentumsanteile.

Die Gebühr beträgt mindestens 300,00 EUR.

Es hilft Ihnen weiter

Zuständige Organisationseinheit

Amt/Fachbereich

63.1 - Bauaufsicht